Die « schwarze » Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten
Date de publication :
27/03/2007
Langue :
Allemand
Format :
.doc
Nombre de pages :
10 pages
Sommaire :
Sommaire
- Einleitung
- Die schwarze Büregerrechtsbewegung im historischen Kontext
- Strömungen der Bürgerrechtsbewegung & Der Kampf gegen die Rassentrennung
- Die NAACP
- Die SCLC und M. Luther King Jr.
- Die Black Panther Party
- Die Black Muslims
- Das neue Selbstbewusstsein
- Die Parlementarische Repräsentanz nach der Bürgerrechtsbewegung
Résumé :
Getrennte Abteile für schwarze in Kinos, Sitze hinten im Bus, Soldaten beschützen Schüler, die zur Schule gehen wollen, kaum zu glauben, dass diese Zustände in den vereinigten staaten noch keine 40 Jahre her sind.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Aufkommen der schwarze bürgerrechtsbewegung zwischen 1945 und 1970 und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und politischen Zielsetzung. Aber zunächst müssen wir diesen Begriff - bürgerrechtsbewegung in den vereinigten staaten - definieren.
Es handelt sich um eine besondere Bewegung zur Durchsetzung der staatsbürgerlischen Gleichberechtigung aller Amerikaner, besonderer aber spezieller als benachteiligt gesehender Bevölkegruppen; Im engeren Sinn betrifft diese Bestrebung besonders die schwarze Minderheit.
Heute zeigen die Afroamerikanische Bevölkerung die wichtigste Minderheit der vereinigten staaten vor. Der Großteil der afroamerikanischen Bevölkerung Nordamerikas lebt mit mehr als 30 Millionen Einwohnern in den vereinigten staaten, was ein Anteil von etwa 13 Prozent an der Gesamtbevölkerung ist. In Kanada liegt der Anteil bei weniger als einem Prozent, was in Zahlen rund 170 000 Einwohnern entspricht. Sie sind fast ausnahmslos Nachkommen der Afrikaner, die zwischen 1501, als Spanien die Sklaverei in seinen Kolonien einführte, und 1808, als die vereinigten staaten den Sklavenhandel verboten, unfreiwillig in die "Neue Welt" kamen. Bis heute ist die Geschichte der Afroamerikaner durch den immer wieder aufflammenden Kampf um Bürgerrechte, soziale Gleichheit und politische Selbstbestimmung gekennzeichnet.
Nach der "Reconstruction" der Südstaaten gegen Ende des 19. Jahrhunderts lösten die schlechten Lebensbedingungen für Afroamerikaner in diesen staaten, mehrere Abwanderungswellen Richtung Norden und Westen aus. die Mehrheit dieser Auswanderer ließ sich an der Ostküste nieder. 1910 lebten noch 91 Prozent der Afroamerikaner im Süden, 1979 waren es lediglich 53 Prozent. Angezogen von den
wirtschaftlichen Möglichkeiten, lebten bereits 1983 drei Viertel aller Afroamerikaner in Städten, mehr als 80 Prozent von diesen in innerstädtischen Ghettos. Diese neu ankommenden Afroamerikaner sahen sich Diskriminierungen und Feindseligkeiten weißer Arbeitnehmer ausgesetzt. Sie waren meist aus den Gewerkschaften der "American Federation of Labour" ausgeschlossen und sahen sich der Konkurrenz
europäischer Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt gegenüber. Trotzdem boten die afroamerikanischen Gemeinden ein breiteres Angebot an sozialen Einrichtungen und Bildungsmöglichkeiten, als dies im Süden der Fall gewesen war. In den Städten wuchsen bereits Anfang dieses Jahrhunderts kritische afroamerikanische Akademiker, wie W. E. B. Du Bois, heran. Verschiedene afroamerikanische Protestbewegungen, wie das "All-Black African-American Council" und das "Niagara Movement" oder die auch liberalen Weißen offen stehende "National Association for the Advancement of Colored People" (NAACP), entstanden.
Was war die gesellschaftliche Bedeutung und politische Zielsetzung solcher Gruppen?
Welche Fortgänge und Fortschritte haben sie durchgesetzt? Und wie? Was war die Konsequenten, kurz- wie langfristig? Wir werden versuchen diesen Fragen zu antworten, durch die Dartellung dieser Bewegungen, (der Teil über den Martin-Luther Kings Einfluss und des « Montgomery Bus Boycott » ist wird besonders betonen werden.), ihrer Handlungen, ihrer Ergebnisse, und durch die Beschreibung der verschiedenen Strömungen der schwarzen bürgerrechtsbewegung. Endlich, und um zu schliessen, werden wir die Parlamentarische Repräsentanz nach der bürgerrechtsbewegung sehen.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Aufkommen der schwarze bürgerrechtsbewegung zwischen 1945 und 1970 und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und politischen Zielsetzung. Aber zunächst müssen wir diesen Begriff - bürgerrechtsbewegung in den vereinigten staaten - definieren.
Es handelt sich um eine besondere Bewegung zur Durchsetzung der staatsbürgerlischen Gleichberechtigung aller Amerikaner, besonderer aber spezieller als benachteiligt gesehender Bevölkegruppen; Im engeren Sinn betrifft diese Bestrebung besonders die schwarze Minderheit.
Heute zeigen die Afroamerikanische Bevölkerung die wichtigste Minderheit der vereinigten staaten vor. Der Großteil der afroamerikanischen Bevölkerung Nordamerikas lebt mit mehr als 30 Millionen Einwohnern in den vereinigten staaten, was ein Anteil von etwa 13 Prozent an der Gesamtbevölkerung ist. In Kanada liegt der Anteil bei weniger als einem Prozent, was in Zahlen rund 170 000 Einwohnern entspricht. Sie sind fast ausnahmslos Nachkommen der Afrikaner, die zwischen 1501, als Spanien die Sklaverei in seinen Kolonien einführte, und 1808, als die vereinigten staaten den Sklavenhandel verboten, unfreiwillig in die "Neue Welt" kamen. Bis heute ist die Geschichte der Afroamerikaner durch den immer wieder aufflammenden Kampf um Bürgerrechte, soziale Gleichheit und politische Selbstbestimmung gekennzeichnet.
Nach der "Reconstruction" der Südstaaten gegen Ende des 19. Jahrhunderts lösten die schlechten Lebensbedingungen für Afroamerikaner in diesen staaten, mehrere Abwanderungswellen Richtung Norden und Westen aus. die Mehrheit dieser Auswanderer ließ sich an der Ostküste nieder. 1910 lebten noch 91 Prozent der Afroamerikaner im Süden, 1979 waren es lediglich 53 Prozent. Angezogen von den
wirtschaftlichen Möglichkeiten, lebten bereits 1983 drei Viertel aller Afroamerikaner in Städten, mehr als 80 Prozent von diesen in innerstädtischen Ghettos. Diese neu ankommenden Afroamerikaner sahen sich Diskriminierungen und Feindseligkeiten weißer Arbeitnehmer ausgesetzt. Sie waren meist aus den Gewerkschaften der "American Federation of Labour" ausgeschlossen und sahen sich der Konkurrenz
europäischer Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt gegenüber. Trotzdem boten die afroamerikanischen Gemeinden ein breiteres Angebot an sozialen Einrichtungen und Bildungsmöglichkeiten, als dies im Süden der Fall gewesen war. In den Städten wuchsen bereits Anfang dieses Jahrhunderts kritische afroamerikanische Akademiker, wie W. E. B. Du Bois, heran. Verschiedene afroamerikanische Protestbewegungen, wie das "All-Black African-American Council" und das "Niagara Movement" oder die auch liberalen Weißen offen stehende "National Association for the Advancement of Colored People" (NAACP), entstanden.
Was war die gesellschaftliche Bedeutung und politische Zielsetzung solcher Gruppen?
Welche Fortgänge und Fortschritte haben sie durchgesetzt? Und wie? Was war die Konsequenten, kurz- wie langfristig? Wir werden versuchen diesen Fragen zu antworten, durch die Dartellung dieser Bewegungen, (der Teil über den Martin-Luther Kings Einfluss und des « Montgomery Bus Boycott » ist wird besonders betonen werden.), ihrer Handlungen, ihrer Ergebnisse, und durch die Beschreibung der verschiedenen Strömungen der schwarzen bürgerrechtsbewegung. Endlich, und um zu schliessen, werden wir die Parlamentarische Repräsentanz nach der bürgerrechtsbewegung sehen.
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